Archive for the 'Reisetagebuch' Category

Operation Overload: Tag 11 – 18

Donnerstag, Oktober 19th, 2006

Mittwoch, Tag 18. Wo soll ich nur starten. Es liegen einige ereignisreiche Tage hinter uns. Eigentlich wollten wir heute an den Niagara Faellen sein. Leider haben wir gestern (zum Glueck) noch eine E-Mail gelesen, in der stand, dass unser Hostel von der Stadt geschlossen wurde. Und da unser Zug sehr frueh heute gehen sollte, war keine Zeit eine neue Bleibe zu suchen.
Ich merke gerade schon wieder nach den 5 Zeilen, dass ich schreibfaul werde und mir die Finger weh tun. Grml. Notebooktastatur ist doof fuer lange Texte.
Hier erstmal die besagte Mail:

hello anja

i regret to inform you that the number one hostel in the world (backpackers niagara falls) has been closed by the city. again i so sorry. thank you

joss

So, dann check ich mal mein neues Notebook (was fast schon wieder auseinander faellt) nach meinen Notizen zu den vergangen Tagen. Da faellt mir noch was ein: Liebe Mutti, liebe Omi, lieber Falk: ich wuensche mir zu Weihnachten ein (richtiges) Notebook / Laptop. Let’s talk about that later. ;)

notebook

Uebrigens unten im Bild, das weisse ist meine neue Jacke, rechts im Bild (rot) Anjas neue Schuhe. ;)

Was mir ebenfalls nebenher aufgefallen ist: Computerzeitungen sind hier recht unpopulaer. Und die Wenigen die es gibt, sind fuer Deppen geschrieben. Konnte ich mir eben keine Zeitung kaufen.

Ich sehe schon, das hier wird etwas laenger. Weiter also im Klapptext.
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Operation Overload: Tag 12 – 14 Summary

Samstag, Oktober 14th, 2006

Kurze Meldung von uns: es geht uns nach wie vor gut. Haben die letzten Tage in NYC verbracht und nur eingeschraenkt Netzzugang. Morgen frueh geht es zeitig nach Boston. Ich hoffe wir kommen dann dazu mal etwas mehr zu schreiben. Habe mir fuer jeden Tag Notizen gemacht. Mein kleiner Zettel ist mittlerweile rammelvoll. Ich brauche ein kleines Notizbuch. Und ein Notebook, meine neueste Idee (FAAAAALK????).

Operation Overload: Tag 11 *Breaking News*

Mittwoch, Oktober 11th, 2006

Wie wir gerade erfahren haben, ist ein kleines Flugzeug in ein Wohnhaus in Manhatten geflogen, unklar bisher ob es ein Unfalll war. Auf jeden Fall ein sehr misterioeser Vorfall. Uns geht es aber gut (wir waren und sind sowieso auf Long Island, das ist 1,5 Stunden Fahrt mit dem Zug bis dahin).
Aircraft crashes into Manhattan high-rise

Operation Pferdehuf: Tag 9 + 10

Mittwoch, Oktober 11th, 2006

Heute versuche ich also Gross- und Kleinschreibung zu beachten … .
Viel Zeit zum Schreiben bleibt mir nicht, denn wir fahren gleich nach NYC. Daher in Kuerze das Wichtigste: zwei halbe Tage sind definitiv zu wenig fuer Washington D. C., aber als geuebte Touris haben wir uns die Schmaeckerchen rausgesucht. Den Rest kann man schliesslich ergoogeln!
Fuer Markus war soviel Kultur in Verbindug mit stundenlangem Fussmarsch und ohne Zigaretten sicher nicht ganz einfach, aber er hat sich nichts anmerken lassen.
Das Viertel in dem sich unsere sicher getarnte Unterkunft (siehe Foto) befand, war ihm allerdings nicht ganz geheuer. Auf Grund unserer doch sehr hellen Hautfarbe fielen wir naemlich ein wenig auf.
Grosses Glueck hatten wir mit dem Wetter. Super Sonnenschein und mind. 26 Grad Celsius … leider hatten wir nur lange Hosen und schwarze T-shirts dabei. Wir koennen ja nicht an alles denken.
Die Museen sind ziemlich gut gestaltet und vor allem kostenlos. Wir konnten also das gesamt Geld in Essen investieren. Leider hatte Markus auch hier wieder ein wenig Pech und entschied sich fuer offenbar mehrere Tage altes Huhn mit Reis. zum Fruehstueck wollte er dann auf Nummer sicher gehen u. das Fruehstuecksmenue bei MC Donalds bestellen: Sieht fast so aus wie bei uns, schmeckt leider, mhhh, wie soll ich sagen- NICHT!
Als aufmerksame Beobachter haben wir die Grenze zwischen Weisser und Schwarzer Besiedlung etwa bei Union Station ausgemacht. Aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die Afroamerikanische Bevoelkerung darf schon auf die “andere Seite”: z.B. als Museumswaerter, oder MC Donalds Mitarbeiter oder Obdachloser … .
Auch immer wieder niedlich: Squirrels an jedem zweiten Baum. Wir wuerden es als Plage bezeichnen, unsere amerikanischen Freunde hingegen freuen sich ueber jede Art von echter Natur.
Ansonsten war es ein gute Idee, per Bahn und nicht per Bus zu reisen, denn es ist auf jeden Fall schneller und auch bequemer. Schoen waere allerdings, wenn die Klimaanlagen nicht immer auf hoechster Stufe laufen wuerden.
Wir sind also wohlbehalten zurueckgekehrt und fast schon wieder auf dem Weg in die City. Allerdings ist es ein wenig beunruhigend, dass gerade jetzt -mal wieder- ein Flugzeug in ein Haus in Manhatten kracht! Kann man nichts machen …

Anja

Operation Overload: Tag 9 + 10

Mittwoch, Oktober 11th, 2006

Anja will auch gleich was dazu schreiben, daher fasse ich mich kurz und haenge unten die Bilderstrecke mit an.
Wir machten uns frueh auf die Reise (4.30 Uhr Aufstehen) um in die Hauptstadt zu fahren, Washington D.C.. Eine sehr schoene Stadt, eben wie geplant. Weite Flaechen, offene Plaetze, viel weiss und keine Wolkenkratzerschluchten wie in NYC. Wir sind fast alles gelaufen, zumindest die Sehenswuerdigkeiten. Sehr cool war auch das Air- and Spacemuseum mit vielen tollen Sachen, siehe Fotos. Geschlafen haben wir in einem Hostel, eigentlich war das total finster. Die Bude selber war ok (siehe unten die Fotos), aber komischerweise lag das Ding in einem Viertel wo die einzigen nicht-Afroamerikaner offenbar in diesem Gebaeude waren (an der Zahl vll 15). Zugang dorthin: Public Bus. War mir irgendwie nicht wirklich Geheuer in den Abendstunden. Waren zwar alle nett, aber unschoen wenn man Saetze hoert wie ‘Sure you want to drop out HERE???’ oder ‘No, I will you just drop of there.’. Nunja wir haben es ueberstanden, ich bin sehr froh darueber und nachher geht es fuer ein paar Tage direkt in die City.

Ich hab uebrigens 270 Fotos an den 2 Tagen in D.C. gemacht, werde nach unserer Rueckkehr ein komplettes Album anlegen. Keine Angst, ich sortiere vorher ein paar raus.

Die Bilder sind zum schnelleren Laden der Seite im Klapptext zu finden.

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Operation Overload: Tag 8

Montag, Oktober 9th, 2006

Anjas Beitrag zum Tage ist unten zu finden (leider hat sie Gross- und Kleinschreibung vergessen ;) ), von mir nur ein paar Bilder nachgeschoben. Morgen wird es sicher stressig. An der Stelle auch nochmal viele Gruesse nach Hause! *winke*

P.S.: Heute wieder kein Bier, Anja laesst mich schwere Sachen schleppen und oft schrecklich Hungern. Ich leide oft.

Bilder im Klapptext, Klick auf (more).
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Operation Pferdehuf: Tag 8

Montag, Oktober 9th, 2006

nun, nach unserer ersten urlaubswoche ergreife ich die gelegenheit, meine sicht der bisherigen reise kund zu tun. was soll ich sagen? it’s good to be back. some things changed, some didn’t.
gluecklicherweise konnte ich markus davon ueberzeugen, nicht unsere gesamte reisekasse in teures exportbier und chocolat fudge cake oder brownies zu investieren, sondern lieber fuer schuhe und klamotten auszugeben. (er hat sich heut auch gleich ne hose gekauft)
nachdem wir die erste woche eher ruhig angehen liessen (siehe unten), wollen wir nun ab morgen voll durchstarten. d.h. ganz frueh, zu urlaubsunfreundlichen zeiten, begeben wir uns per amtrak nach washington d.c.. dort werden wir bis dienstag bleiben. von dort geht es wieder nach nyc, spaeter nach boston und zu den niagarafaellen.
vom whale watching in montauk, oestlichste spitze von long island, haben wir mal abgesehen- vier bis acht stunden auf offener see sind dann doch eher nichts fuer reisekrankheitsgefaehrdete.
unser heutiger besuch in nyc hat uns zuerst ins fao schwarz getrieben (zuvor haben wir noch das ende irgendeiner parade mitbekommen. es war laut u. es war bunt, keiner wusste was.). spielzeug ueber drei etagen, alles was das herz begehrt. allerdings hatten diese idee noch etwa 220.000 andere und so wurde geschubst und gedraengelt eas das zeug hielt.
im angrenzenden central park war es dann auch nicht wesentlich ruhiger (weshalb das geocachen ziemlich unmoeglich war), aber die sonne schien und wir konnten die coolen mit-vierziger dabei beobachten, wie sie ihre geliehenen ferngesteuerten minimotorboote zu wasser liessen. ganz doll spannend!
markus, das muss ich an dieser stelle mal sagen, macht sich ziemlich gut. mit der bestellung bei bk klappts vielleicht nicht beim ersten mal u. leichtes unverstaendnis gegenueber einigen typisch amerikanischen gepflogenheiten ist auch noch auszumachen, aber das wird schon noch.
leider harperts noch ein wenig mit der ausdauer und der ehrlichen freude darueber unseren rucksack durch manhatten zu tragen … .
morgen verpassen wir nun leider die columbus day parade. keine ahnung ob die urbevoelkerung in ihren reservaten auch die “entdeckung” amerikas durch columbus feiert. wer weiss das schon.

Anja

Operation Overload: Tag 7

Sonntag, Oktober 8th, 2006

Heute ging es zeitig raus und mit Anja ab nach New York City. Hierbei musste ich feststellen, dass es schon auffaellig ist, wenn man gut bzw. vernuenftig gekleidet ist. Ausserdem gab es massenhaft beleibte Menschen. Nun ja, wir fanden unseren Weg. Nun (23 Uhr) sind wir wieder zu Hause, haben gegessen und ich hole mir ein Bier aus dem Refrigerator (das ist der Kuehlschrank, sehr lustig das Wort).
Fuer den ersten Eindruck war es heute ganz schoen viel, aber dennoch schoen und interessant. Wir haben einen Grossteil erlaufen (Penn Station, Grand Central Station, Chrysler Building, UN-Headquarters, Burger King, 5th Ave, Macys, usw.). Nebenbei gab es hintendran noch einen tollen Einkaufbummel, eigentlich eher Shopping-Tour. Davon erwarten mich sicher noch einige in den naechsten Tagen. Anja ist immer wieder geschockt, dass ich ihr Freund bin und nicht die Freundin die gern mit Shoppen geht. *grml* Naja, waehrend Anja nun ein neues Paar Schuhe hat, hab ich 2 Getraenke-Kuehl-Dinger aus Schaumstoff, ist ja was. Anbei ein paar Bilder, quasi eine Fotostrecke.
Morgen geht es wieder in die City. Prost!

Nachtrag: Waehrend ich hier tippe und mache und lade stelle ich fest, dass es kein Bier gibt. VERRAT! Ich wurde belogen! Find ich doof… :(
Und wie ich gerade beim Bilder resizen war, versaue ich alle Bilder und lade die nun nochmal neu von der Digi-Cam. ARGH. Nicht mein Abend heute.

Bilder im Klapptext, Klick auf (more).
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Operation Overload: Tag 6

Samstag, Oktober 7th, 2006

Ich fange heute mal hinten an zu schreiben (Tag 4 – 6). Waehrend die Digicam die Bilder auf meinen USB-Stick schiebt und ich hoffe ich kann dann noch ein paar Bilder anhaengen, freue ich mich gerade darueber, dass ich soeben die Pilotfolge zur dritten Staffel der Scifi-Serie ‘Battlestar Galactica’ sehen konnte. Eine meiner Lieblingsserien, bei der sogar noch unklar ist, ob die dritte Staffel ueberhaupt in das deutsche TV kommt. Ich hoffe aber schon, ansonsten muss ich halt die englischen Folgen besorgen. Macht fuer Fans auf jeden Fall einen tollen Eindruck und Hunger auf mehr. Staffel 1 habe ich glaube ich in 2 Naechten verschlungen. Egal, weiter im Text.
Heute war im allgemeinen recht easy, Anja und ich haben ausgeschlafen, lecker Fruehstueck gemacht (Ham & Eggs) und dann wegen schlechtem Wetter auf der Couch gelungert und die letzten Folgen der 2. Staffel von BSG geschaut (die der Scifi-Channel (Channel 244) offenbar als Special den halben Tag gebracht hat).
Anja ging es heute auch besser, aber es war echt kalt. Ich hab natuerlich immer noch nur meine kurzen Hosen dabei und hab mir auch den Arsch abgefroren als wir auf dem Weg zur Faehre waren.
John, Michelle und die Familie sind im fliegenden Wechsel dann rueber zum Beach-Haus, so dass wir das Haus hier nun fuer uns alleine haben.

Fazit:
2,5 Tage Beach-Haus, 6 Becks, 2 Liter Fosters, 9 Burger-Pellets a 250 Gr, 9 Eier, Packung Speck, 1 Schoko-Kuchen, Null Zigaretten

ICH ESSE UNGESUND MAMA!!! Und fuehle mich nicht mal schlecht dabei. ;)

Nichtrauchen klappt immer besser, ich bin langsam stolz auf mich.
Allerdings bekomme ich gerade spontanen Bier-Durst. Mhhhhh… Mal den Refrigerator (das ist der Kuehlschrank, sehr lustig das Wort) pluendern.

Morgen wie gesagt New York City, bin schon gespannt.

Langsam muss man wohl aktzeptieren, dass der Sommer vorbei ist. *Schnief* So sah es heute aus:

very schlechtes wetter

Operation Overload: Tag 5

Samstag, Oktober 7th, 2006

Mein Gott, es wird immer spaeter und morgen steht NYC auf dem Plan. Anja mit ihrem ‘wir muessern noch Infos raus suchen fuer morgen’. Glaub ich kaum. Schnell zum Donnerstag:
Wir wachen morgens auf, es ist Arschkalt in der Bude, es regent draussen und ein heftiger Sturm. Ausserdem fuehlt sich Anja schrecklich krank. Whaerend ich doese holt sich Anja beim unfreundlichen Store an der Ecke (aber der Einzige der noch offen hat) Medizin. Bald geht es ihr besser und wir gehen an die frische Luft und spazieren zu den Pines. Dann wieder essen, doesen, TV und schlafen. Voellig relaxed Urlaub eben. Die naechsten Tage werden stressig genug.
Ach ja, zwischendurch ruft der liebe Falk noch an, erst mitten in der Nacht um 4 (ist da ja schon um 10 in GER) und dann nochmal tagsueber und verursacht fette Roaming-Gebuehren. Schick das naechste Mal ne SMS! ;)
Nicht zu rauchen faellt heute stellenweise schwer, klappt aber.

Bilder im Klapptext, Klick auf (more).
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