Archive for the 'Reisetagebuch' Category

Operation Overload: Tag 8

Montag, Oktober 9th, 2006

Anjas Beitrag zum Tage ist unten zu finden (leider hat sie Gross- und Kleinschreibung vergessen ;) ), von mir nur ein paar Bilder nachgeschoben. Morgen wird es sicher stressig. An der Stelle auch nochmal viele Gruesse nach Hause! *winke*

P.S.: Heute wieder kein Bier, Anja laesst mich schwere Sachen schleppen und oft schrecklich Hungern. Ich leide oft.

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Operation Pferdehuf: Tag 8

Montag, Oktober 9th, 2006

nun, nach unserer ersten urlaubswoche ergreife ich die gelegenheit, meine sicht der bisherigen reise kund zu tun. was soll ich sagen? it’s good to be back. some things changed, some didn’t.
gluecklicherweise konnte ich markus davon ueberzeugen, nicht unsere gesamte reisekasse in teures exportbier und chocolat fudge cake oder brownies zu investieren, sondern lieber fuer schuhe und klamotten auszugeben. (er hat sich heut auch gleich ne hose gekauft)
nachdem wir die erste woche eher ruhig angehen liessen (siehe unten), wollen wir nun ab morgen voll durchstarten. d.h. ganz frueh, zu urlaubsunfreundlichen zeiten, begeben wir uns per amtrak nach washington d.c.. dort werden wir bis dienstag bleiben. von dort geht es wieder nach nyc, spaeter nach boston und zu den niagarafaellen.
vom whale watching in montauk, oestlichste spitze von long island, haben wir mal abgesehen- vier bis acht stunden auf offener see sind dann doch eher nichts fuer reisekrankheitsgefaehrdete.
unser heutiger besuch in nyc hat uns zuerst ins fao schwarz getrieben (zuvor haben wir noch das ende irgendeiner parade mitbekommen. es war laut u. es war bunt, keiner wusste was.). spielzeug ueber drei etagen, alles was das herz begehrt. allerdings hatten diese idee noch etwa 220.000 andere und so wurde geschubst und gedraengelt eas das zeug hielt.
im angrenzenden central park war es dann auch nicht wesentlich ruhiger (weshalb das geocachen ziemlich unmoeglich war), aber die sonne schien und wir konnten die coolen mit-vierziger dabei beobachten, wie sie ihre geliehenen ferngesteuerten minimotorboote zu wasser liessen. ganz doll spannend!
markus, das muss ich an dieser stelle mal sagen, macht sich ziemlich gut. mit der bestellung bei bk klappts vielleicht nicht beim ersten mal u. leichtes unverstaendnis gegenueber einigen typisch amerikanischen gepflogenheiten ist auch noch auszumachen, aber das wird schon noch.
leider harperts noch ein wenig mit der ausdauer und der ehrlichen freude darueber unseren rucksack durch manhatten zu tragen … .
morgen verpassen wir nun leider die columbus day parade. keine ahnung ob die urbevoelkerung in ihren reservaten auch die “entdeckung” amerikas durch columbus feiert. wer weiss das schon.

Anja

Operation Overload: Tag 7

Sonntag, Oktober 8th, 2006

Heute ging es zeitig raus und mit Anja ab nach New York City. Hierbei musste ich feststellen, dass es schon auffaellig ist, wenn man gut bzw. vernuenftig gekleidet ist. Ausserdem gab es massenhaft beleibte Menschen. Nun ja, wir fanden unseren Weg. Nun (23 Uhr) sind wir wieder zu Hause, haben gegessen und ich hole mir ein Bier aus dem Refrigerator (das ist der Kuehlschrank, sehr lustig das Wort).
Fuer den ersten Eindruck war es heute ganz schoen viel, aber dennoch schoen und interessant. Wir haben einen Grossteil erlaufen (Penn Station, Grand Central Station, Chrysler Building, UN-Headquarters, Burger King, 5th Ave, Macys, usw.). Nebenbei gab es hintendran noch einen tollen Einkaufbummel, eigentlich eher Shopping-Tour. Davon erwarten mich sicher noch einige in den naechsten Tagen. Anja ist immer wieder geschockt, dass ich ihr Freund bin und nicht die Freundin die gern mit Shoppen geht. *grml* Naja, waehrend Anja nun ein neues Paar Schuhe hat, hab ich 2 Getraenke-Kuehl-Dinger aus Schaumstoff, ist ja was. Anbei ein paar Bilder, quasi eine Fotostrecke.
Morgen geht es wieder in die City. Prost!

Nachtrag: Waehrend ich hier tippe und mache und lade stelle ich fest, dass es kein Bier gibt. VERRAT! Ich wurde belogen! Find ich doof… :(
Und wie ich gerade beim Bilder resizen war, versaue ich alle Bilder und lade die nun nochmal neu von der Digi-Cam. ARGH. Nicht mein Abend heute.

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Operation Overload: Tag 6

Samstag, Oktober 7th, 2006

Ich fange heute mal hinten an zu schreiben (Tag 4 – 6). Waehrend die Digicam die Bilder auf meinen USB-Stick schiebt und ich hoffe ich kann dann noch ein paar Bilder anhaengen, freue ich mich gerade darueber, dass ich soeben die Pilotfolge zur dritten Staffel der Scifi-Serie ‘Battlestar Galactica’ sehen konnte. Eine meiner Lieblingsserien, bei der sogar noch unklar ist, ob die dritte Staffel ueberhaupt in das deutsche TV kommt. Ich hoffe aber schon, ansonsten muss ich halt die englischen Folgen besorgen. Macht fuer Fans auf jeden Fall einen tollen Eindruck und Hunger auf mehr. Staffel 1 habe ich glaube ich in 2 Naechten verschlungen. Egal, weiter im Text.
Heute war im allgemeinen recht easy, Anja und ich haben ausgeschlafen, lecker Fruehstueck gemacht (Ham & Eggs) und dann wegen schlechtem Wetter auf der Couch gelungert und die letzten Folgen der 2. Staffel von BSG geschaut (die der Scifi-Channel (Channel 244) offenbar als Special den halben Tag gebracht hat).
Anja ging es heute auch besser, aber es war echt kalt. Ich hab natuerlich immer noch nur meine kurzen Hosen dabei und hab mir auch den Arsch abgefroren als wir auf dem Weg zur Faehre waren.
John, Michelle und die Familie sind im fliegenden Wechsel dann rueber zum Beach-Haus, so dass wir das Haus hier nun fuer uns alleine haben.

Fazit:
2,5 Tage Beach-Haus, 6 Becks, 2 Liter Fosters, 9 Burger-Pellets a 250 Gr, 9 Eier, Packung Speck, 1 Schoko-Kuchen, Null Zigaretten

ICH ESSE UNGESUND MAMA!!! Und fuehle mich nicht mal schlecht dabei. ;)

Nichtrauchen klappt immer besser, ich bin langsam stolz auf mich.
Allerdings bekomme ich gerade spontanen Bier-Durst. Mhhhhh… Mal den Refrigerator (das ist der Kuehlschrank, sehr lustig das Wort) pluendern.

Morgen wie gesagt New York City, bin schon gespannt.

Langsam muss man wohl aktzeptieren, dass der Sommer vorbei ist. *Schnief* So sah es heute aus:

very schlechtes wetter

Operation Overload: Tag 5

Samstag, Oktober 7th, 2006

Mein Gott, es wird immer spaeter und morgen steht NYC auf dem Plan. Anja mit ihrem ‘wir muessern noch Infos raus suchen fuer morgen’. Glaub ich kaum. Schnell zum Donnerstag:
Wir wachen morgens auf, es ist Arschkalt in der Bude, es regent draussen und ein heftiger Sturm. Ausserdem fuehlt sich Anja schrecklich krank. Whaerend ich doese holt sich Anja beim unfreundlichen Store an der Ecke (aber der Einzige der noch offen hat) Medizin. Bald geht es ihr besser und wir gehen an die frische Luft und spazieren zu den Pines. Dann wieder essen, doesen, TV und schlafen. Voellig relaxed Urlaub eben. Die naechsten Tage werden stressig genug.
Ach ja, zwischendurch ruft der liebe Falk noch an, erst mitten in der Nacht um 4 (ist da ja schon um 10 in GER) und dann nochmal tagsueber und verursacht fette Roaming-Gebuehren. Schick das naechste Mal ne SMS! ;)
Nicht zu rauchen faellt heute stellenweise schwer, klappt aber.

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Operation Overload: Tag 4

Samstag, Oktober 7th, 2006

Mittwoch, wir verlassen das Haus Richtung Fireisland, Cherry Grove. Eine kleine Community mit einem hohen Anteil von sexuell anders orientierten Menschen. Ausserdem gelten hier andere Regeln (public Smoking and Alcohol etc.). Von John haben wir einen grossen fahrbaren Container (von Tupper) bekommen um unsere Einkaeufe im Wert von 50 $ (fuer 2 Tage!) rueber zu bekommen.
Das Wetter ist sehr schoen und wir lungern auf der Terrasse rum und versenden ein paar Urlaubs-SMS. Christian schreibt komische Sachen zurueck.
Ich hab mit Tag 6 angefangen zu schreiben und werde Schreibmuede, Anja wollte ja selber was schreiben da sie meinte ich wuerde voll doof schreiben, schlaeft aber schon wieder auf der Couch vorm TV. Na gut, ist ja auch schon fast 12 Uhr (Mitternacht). Schnell noch ein paar Fotos:

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Operation Overload: Tag 3

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Ich bin seit ueber 50 Stunden Nichtraucher, unser Koffer ist gerade (14.30 Uhr) angekommen und wir haben heute schon 2 Caches gefunden. Sehr angenehmer und ruhiger Tag heute. Ausserdem haben wir nun endlich einen Masterplan angefertigt und wissen nun wie die naechsten Tage ablaufen. Bis Freitag geht es erstmal in das Strandhaus auf Fireisland wo Anja und ich etwas Zeit fuer uns haben, Bier trinken koennen, am Strand haengen koennen und den ganzen Tag grillen koennen. Yeaha!
Nachher geht es erstmal zum Einkaufen, ich hoffe Anja bringt mich dabei nicht um. Wo ich doch heute schon weit gelaufen bin um die Caches zu heben: Puppet Grove und Sayville Marina Park.
Nebenbei habe ich uebrigens ein paar Listen angefangen, kuriose Dinge die ich vorher nicht kannte und kuriose Dinge die ich vorher kannte, aber hier bestaetigt bekommen habe. Werden sicher noch wachsen die Tage, ich stelle die dann online.
Soll es fuer heute erstmal gewesen sein. CU later, bye!

Operation Overload: Tag 0, 1 und 2

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

“Operation Overload”, also known as “Operation Pferdehuf” ist mein USA-Urlaub mit Anja in New York und der Ostkueste.

Operation Overload – Tag 0

Wir starten in Leipzig mit einem Transporter der Mitfahrzentrale der das offenbar beruflich als schwarz-Taxi macht. Egal, nach einer kurzen Einfuehrung in die Berliner Crime-Scene kommen wir an und schleppen den schweren Koffer (25 Kg) zur U-Bahn. Nach einem Gute-Nacht-Bier geht es ins Bett.

Operation Overload – Tag 1

Der Tag beginnt, um 11 sind wir am Flughafen in Berlin Tegel und checken ein. Anfaengliche Sorgen ueber zu grosses Reisegepaeck werden rasch beseitigt. Mein Feuerzeug, welches ich vorsoglich nicht abgeben wollte, wollte auch niemand der Sicherheitshampel haben, obwohl das auf der Liste der gefaehrlichen Gueter steht. Gegen 12.30 Uhr heben wir mit British Airways Richtung London ab. ES GEHT LOS! URLAUB!!!
Der Flug ist ueberbucht und Anja und ich sitzen hintereinander. Ich verstehe den Piloten nicht sehr gut, mein Englisch ist doch etwas eingerostet. Bald merke ich was er meinte. Waehrend seines Rede-Flashes eroeffnete er wohl auch, dass es etwas rumpelig wird im Anflug auf London. Diese riesige Holzachterbahn im Heide-Park (groesste Europas) war ein scheiss dagegen. Meine Haende sind nass. Wir landen, finally.
London Heathrow ist huge. 4 Terminals and each of them is big as a single Airport. Sorry, wegen dem Englisch, aber ich rede sogar meistens mit Anja english, es sei denn ich denke zu schnell um Englisch zu sprechen. Back to Heathrow. Wir gehen durch einige Sicherheitschecks und werden per Bus zu Terminal 4 gefahren (!). Hier finde ich einen Raucherbereich. Vermittelt einem ein wenig das Gefuehl eines Lagers wo Minderheiten eingesperrt werden. Ich rauche meine bisher letzte Zigarette (!).
Im Anschluss geht es weiter zum letzten Gate im Terminal, natuerlich nicht ohne uns zu verlaufen. Nun geht es mit den knallharten Security-Checks los. Only for flights to the USA. Ein Officer fragt uns wo wir hin wollen. Ich antworte wahrheitsgemaess “New York” und gebe mir dabei Muehe ein moeglichst authentisches Englisch zu sprechen (nuscheln!!!). Wir wissen nicht ob er uns falsch verstanden hat oder uns absichtlich weiterleitete, aber im Gegensatz zu allen anderen Reisenden nach New York, mussten wir unsere Rucksaecke nicht ausleeren und ich habe mein Feuerzeug immer noch (und haette damit Schreckliches im Flugzeug anstellen koennen).
Entgegen meiner Erwartung, fiel es mir im Flugzeug nicht schwer nicht zu rauchen, eher dann hier als wir unterwegs waren. Aber Anja hat mich bisher erfoglreich davon abhalten koennen.
Im Flugzeug hatte Anja einen netten Sitznachbarn (Boing 777), der staendig seine Arme, Zeitung und Beine in den Bereich von Anjas Sitz steckte. Ausserdem hat er geschnarcht.
Mit 1,5 Stunden Verspaetung sind wir dann endlich in New York, JFK-Airport gelandet.
Wir hatten 2 Gepaeckstuecke dabei: einen kleinen Trolli und einen grossen Koffer (in welchem fast unsere ganzen Sachen sind). Dummerweise hat der grosse Koffer bisher noch nicht den Weg nach NY gefunden. Irgendwelche Nasen haben den wohl in London untersucht oder was auch immer. Ich hoffe nur der kommt heile und vor allem zuegig hier an.
Nach einer Stunde Fahrt zu John & Michelle (ehemals Anjas Gastfamilie, Location: Long Island) gibt es noch lecker Abendessen und dann fallen wir nach 22 Stunden auf den Beinen tot ins Bett (Ortszeit: 23 Uhr).

Operation Overload – Tag 2

Der Tag beginnt nach Ortszeit gegen um 7 mit Anjas lieblicher Art “Ich kann nicht laenger schlafen und du sollst es wissen.” Wir quatschen ein wenig und ich doese. ;)
Zum Fruestueck spaetestens stelle ich fest (eigentlich schon gestern Abend): hier ist alles ein wenig groesser. 2 Liter Milchpackungen, 1 Liter Duschbad, jeder faehrt einen Van oder Truck, etc..
Heute ging es mit der Faehre rueber nach Fireisland zum Strandhaus. Mittag gab es ein paar Burger die sehr lecker waren aber komischerweise 10 $ das Stueck kosteten. John hat uns eingeladen und alles ist in Butter. Ausserdem gab es zum Nachtisch noch den bisher groessten Muffin den ich je gesehen habe. Ich hab ein Foto gemacht und sehe zu, dass ich das die Tage mit online stelle. Danach geht es noch eine Runde am Strand entlang und am Nachmittag wieder mit der Faehre zurueck.
Ein kurzer Spaziergang durch Sayville foerdert zu Tage: morgen nehmen wir das Auto, zu Fuss wird man hier bloede.
Alles in Allem ein ruhiger und entspannender Tag um sich ein wenig an das Englisch Sprechen und an die Zeit zu gewoehenen.

Ich habe meine Notizen gerade nicht hier, wenn mir noch was Interessantes einfaellt, schiebe ich das die Tage nach. Ausserdem versuche ich regelmaessig hier zu schreiben. So, check it out daily.

Good night!

USA Reisetagebuch: Start und kurze Meldung *UPDATE*

Montag, Oktober 2nd, 2006

So ihr lieben, ich bin mit Anja gut in New York angekommen. Versuche demnaechst etwas in der Art eines Reisetagebuches zu schreiben. Jetzt nur mal auf die Schnelle.

Update:
Ich hab eine Kategorie Reisetagebuch angefertigt und dem Urlaub einen passenden Namen verpasst. Bin mir aber noch nicht ganz sicher und schwanke zwischen “Operation Overload” und “Operation Pferdehuf“. Mal sehen wie es kommt.