“Operation Overload”, also known as “Operation Pferdehuf” ist mein USA-Urlaub mit Anja in New York und der Ostkueste.
Operation Overload – Tag 0
Wir starten in Leipzig mit einem Transporter der Mitfahrzentrale der das offenbar beruflich als schwarz-Taxi macht. Egal, nach einer kurzen Einfuehrung in die Berliner Crime-Scene kommen wir an und schleppen den schweren Koffer (25 Kg) zur U-Bahn. Nach einem Gute-Nacht-Bier geht es ins Bett.
Operation Overload – Tag 1
Der Tag beginnt, um 11 sind wir am Flughafen in Berlin Tegel und checken ein. Anfaengliche Sorgen ueber zu grosses Reisegepaeck werden rasch beseitigt. Mein Feuerzeug, welches ich vorsoglich nicht abgeben wollte, wollte auch niemand der Sicherheitshampel haben, obwohl das auf der Liste der gefaehrlichen Gueter steht. Gegen 12.30 Uhr heben wir mit British Airways Richtung London ab. ES GEHT LOS! URLAUB!!!
Der Flug ist ueberbucht und Anja und ich sitzen hintereinander. Ich verstehe den Piloten nicht sehr gut, mein Englisch ist doch etwas eingerostet. Bald merke ich was er meinte. Waehrend seines Rede-Flashes eroeffnete er wohl auch, dass es etwas rumpelig wird im Anflug auf London. Diese riesige Holzachterbahn im Heide-Park (groesste Europas) war ein scheiss dagegen. Meine Haende sind nass. Wir landen, finally.
London Heathrow ist huge. 4 Terminals and each of them is big as a single Airport. Sorry, wegen dem Englisch, aber ich rede sogar meistens mit Anja english, es sei denn ich denke zu schnell um Englisch zu sprechen. Back to Heathrow. Wir gehen durch einige Sicherheitschecks und werden per Bus zu Terminal 4 gefahren (!). Hier finde ich einen Raucherbereich. Vermittelt einem ein wenig das Gefuehl eines Lagers wo Minderheiten eingesperrt werden. Ich rauche meine bisher letzte Zigarette (!).
Im Anschluss geht es weiter zum letzten Gate im Terminal, natuerlich nicht ohne uns zu verlaufen. Nun geht es mit den knallharten Security-Checks los. Only for flights to the USA. Ein Officer fragt uns wo wir hin wollen. Ich antworte wahrheitsgemaess “New York” und gebe mir dabei Muehe ein moeglichst authentisches Englisch zu sprechen (nuscheln!!!). Wir wissen nicht ob er uns falsch verstanden hat oder uns absichtlich weiterleitete, aber im Gegensatz zu allen anderen Reisenden nach New York, mussten wir unsere Rucksaecke nicht ausleeren und ich habe mein Feuerzeug immer noch (und haette damit Schreckliches im Flugzeug anstellen koennen).
Entgegen meiner Erwartung, fiel es mir im Flugzeug nicht schwer nicht zu rauchen, eher dann hier als wir unterwegs waren. Aber Anja hat mich bisher erfoglreich davon abhalten koennen.
Im Flugzeug hatte Anja einen netten Sitznachbarn (Boing 777), der staendig seine Arme, Zeitung und Beine in den Bereich von Anjas Sitz steckte. Ausserdem hat er geschnarcht.
Mit 1,5 Stunden Verspaetung sind wir dann endlich in New York, JFK-Airport gelandet.
Wir hatten 2 Gepaeckstuecke dabei: einen kleinen Trolli und einen grossen Koffer (in welchem fast unsere ganzen Sachen sind). Dummerweise hat der grosse Koffer bisher noch nicht den Weg nach NY gefunden. Irgendwelche Nasen haben den wohl in London untersucht oder was auch immer. Ich hoffe nur der kommt heile und vor allem zuegig hier an.
Nach einer Stunde Fahrt zu John & Michelle (ehemals Anjas Gastfamilie, Location: Long Island) gibt es noch lecker Abendessen und dann fallen wir nach 22 Stunden auf den Beinen tot ins Bett (Ortszeit: 23 Uhr).
Operation Overload – Tag 2
Der Tag beginnt nach Ortszeit gegen um 7 mit Anjas lieblicher Art “Ich kann nicht laenger schlafen und du sollst es wissen.” Wir quatschen ein wenig und ich doese. 
Zum Fruestueck spaetestens stelle ich fest (eigentlich schon gestern Abend): hier ist alles ein wenig groesser. 2 Liter Milchpackungen, 1 Liter Duschbad, jeder faehrt einen Van oder Truck, etc..
Heute ging es mit der Faehre rueber nach Fireisland zum Strandhaus. Mittag gab es ein paar Burger die sehr lecker waren aber komischerweise 10 $ das Stueck kosteten. John hat uns eingeladen und alles ist in Butter. Ausserdem gab es zum Nachtisch noch den bisher groessten Muffin den ich je gesehen habe. Ich hab ein Foto gemacht und sehe zu, dass ich das die Tage mit online stelle. Danach geht es noch eine Runde am Strand entlang und am Nachmittag wieder mit der Faehre zurueck.
Ein kurzer Spaziergang durch Sayville foerdert zu Tage: morgen nehmen wir das Auto, zu Fuss wird man hier bloede.
Alles in Allem ein ruhiger und entspannender Tag um sich ein wenig an das Englisch Sprechen und an die Zeit zu gewoehenen.
Ich habe meine Notizen gerade nicht hier, wenn mir noch was Interessantes einfaellt, schiebe ich das die Tage nach. Ausserdem versuche ich regelmaessig hier zu schreiben. So, check it out daily.
Good night!