Erster Eintrag: Wie alles begann

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Der erste Eintrag im neuen Blog und die Geschichte wie alles begann…

Warum dieser Blog?

Einfach gesagt: Weil es noch keinen derartigen gibt.

Länger gesagt:
Im Juli 2007 (am 07.07.07!) bin ich zum ersten mal aus einem Flugzeug gesprungen (Tandemsprung) – seitdem lässt mich das Thema Fallschirmspringen nicht mehr los und hat mich fest in seinen Bann gezogen. Da ich auf der Suche nach Informationen über Fallschirmspringen und Diabetiker bzw. Erfahrungen mit Diabetes beim Skydiven war und feststellte, dass es hier nur wenige Infos gibt, hab ich mich dazu entschlossen einfach selber Infos zusammen zu tragen.

Der erste Sprung
Im folgenden ein Eintrag aus meinem anderem Blog.

Ich ringe nach den passenden Worten um das vergangene Wochenende korrekt zu beschreiben – aber ich denke ich fange einfach an los zu schreiben. Ich denke die außergewöhnlichste, aufregenste, spannendste und zu gleich nervenzerreissendste Erfahrung meines Lebens liegt gerade hinter mir. Zugleich war es ein sehr schönes Wochenende.

Der 07.07.2007 markiert den Tag in meinem Lebenskalender, an dem ich in 4000 Metter Höhe aus einem Flugzeug gesprungen bin, 2500 Meter vertikal mit 200 KM/H im freien Fall zurückgelegt habe (60 Sekunden) und anschließend weitere 5 Minuten am Schirm zurückgelegt habe. Ein Erlebnis, was sich schwer in Worte fassen lässt. Ein Versuch die Gefühle zu beschreiben sind vielleicht meine ersten Worte nach dem freiem Fall (noch am Schirm): „FUCK! Fuck! Puh. SHIT! Geil. Hammer.“

Bereits am Freitag fanden wir uns am Flugplatz Kassel – Calden ein und bauten unsere Zelte auf, ich benötige für die ersten 10 KM von Hagen nach Kassel geschlagene 90 Minuten und war entsprechend geladen. Da war sogar Anja schneller aus Leipzig da.
Samstag kam dann noch der Rest von der Gruppe und wir bereiteten uns auf den Einsatz vor.

Die 8 Tandem-Fallschirmsprünge inklusive Videoaufnahmen waren ein Gewinn von meinem Clan aus dem Jahre 2005 und mehrfach verschoben worden. Nun kamen sie endlich zur Einlösung. Es gab 5 feste Springer aus dem StS, 2 Sprünge die wir auf der Börde-LAN verlost haben und einer war noch frei. Der fand schnell einen Abnehmer vor Ort durch Intimi. Aber dann schlug – ich nenne es den Schissfaktor – zu: StS Commander ging es nicht gut und er wollte seine Gesundheit nicht gefährden. Somit war noch ein Sprung frei und zu meiner und ihrer Überraschung, nahm ihn Anja an und wollte es durchziehen.

Die Aufregung und Anpsannung stieg uns Unermessliche, Anja kompensiert Ihre Stress-Situationen indem sie schweigt – ich fange an zu reden. Und während der gesamten 15 Minuten im Flieger nach oben quatsche ich munter mit StS Astydon und meinem Tandem-Master. Anja ging als erste raus, ich hatte echt die Befürchtung dass sie im letzten Moment abbricht. Aber Respekt – sie ging tapfer raus. Dann kam Biene (von der Börde-LAN), die zum ersten Mal flog (!) und beim Springen meinte Anja immer noch schreien zu hören. 😀
Dann Asty vor mir und ich mit meinem Master als letztes.
Das Gefühl an der Tür zu sitzen und dann geht es in den freien Fall ist der absolute Kracher – Adrenalien pur – nur sehr schwer in Worte zu fassen.

Ich bin auf jeden Fall heiß auf mehr – ich hoffe ich kann das auch irgendwie umsetzen.

Beitrag im anderen Blog
Bildergalerie
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