6 Jahre kumbula.net

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Junge Junge Junge, ich habe gerade mal so durch den Blog gewühlt und festgestellt, dass kumbula.net mittlerweile ziemlich genau 6 Jahre auf dem Buckel hat. Das macht mich einerseits schon ein wenig stolz, andererseits führt mir das beim Durchstöbern auch wieder vor Augen, wie oft ich zu Themen gern schreiben würde, dies aber nicht vollbringe. Meistens mangelt es an der Motivation längere Texte zu tippen. Ein Phänomen von „Nicht-Hobby-Autoren“ (oder „Nicht-Berufs-Autoren“) im Web 2.0: Neuigkeitenaustausch mit 160 Zeichen per SMS, 140 per Twitter oder Status-Updates bei Facebook wo man es sowieso tunlichst vermeiden sollte, mehr als 2 zusammenhängende Sätze zu schreiben, da das die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Internetnutzers heutzutage in der Regel überfordert. Am besten sowieso nur ein Retro-Filter-Instagram-Pic geposted (die Dinger sehen aber auch schnicke aus…) und dazu ein Herz gemalt oder sich in 4 Worten über den Montag ausgekotzt. Erfahrungsgemäß bringt das mehr Anteilnahme und Aufmerksamkeit als der Rest. Aber egal, ich wollte mich ja hier nicht über FB auslassen, das habe ich 1 Post unter mir bereits getan (Von Dingen die nichts kosten: Die Akte Sofa).
6 Jahre kumbula.net in dieser Form also. Wahnsinn. Das ist länger als ich bisher jemals ein Auto gefahren habe (die gehen immer kaputt, woran aber die anderen Schuld sind). Nun ja, auf jeden Fall denke ich bei 6 Jahren Blog daran, dass ich der Seite in dieser Zeit nie ein neues Gesicht verpasst habe. Ich habe zwar damit probiert, es aber nie implementiert. Ebenso coole neue Features wie Tag-Clouds und andere schicke Plugins. Keine Liebe für die Seite. Das Kuriose dabei ist aber, dass trotz der fehlenden Liebe (was ich durchaus bereue, wie man das gern so oft hinterher tut…), also dass trotz der fehlenden Liebe für die Seite und trotz der Tatsache, dass es hier um wilde unterschiedliche Themen geht und trotz der Tatsache, dass die Postingfrequenz im Laufe der Jahre kontinuierlich (Kontinuität ist heutzutage bereits viel wert!) abgenommen hat, trotz all dieser schlimmen Umstände, sieht die Seite immer noch schick aus (besser als nach wie vor weite Teile des Internets), ist immer noch funktional und übersichtlich und nach wie vor schlicht aber dennoch strukturiert. Der Wahnsinn.
Zwischendurch habe ich übrigens durchaus mit anderen Dingen experimentiert, andere Domains, Systeme, Designs. Aber meistens scheitert dies wie gesagt am Elan. An der Lust mir die Zeit zu nehmen und den Drive zu finden wie gerade eben zum Beispiel annähernd 400 Worte zu tippen.
Mal schauen wo es mich mit kumbula und was weiß ich nicht noch so hin treibt. Ich habe bereits einen weiteren Artikel über ein paar Bunker vorbereitet. Aber das ist ein anderes Thema.

Internet, ich hab dich lieb. Das hier ist mein Teil.

Willkommen.

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