Operation Pferdehuf: Tag 9 + 10

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Heute versuche ich also Gross- und Kleinschreibung zu beachten … .
Viel Zeit zum Schreiben bleibt mir nicht, denn wir fahren gleich nach NYC. Daher in Kuerze das Wichtigste: zwei halbe Tage sind definitiv zu wenig fuer Washington D. C., aber als geuebte Touris haben wir uns die Schmaeckerchen rausgesucht. Den Rest kann man schliesslich ergoogeln!
Fuer Markus war soviel Kultur in Verbindug mit stundenlangem Fussmarsch und ohne Zigaretten sicher nicht ganz einfach, aber er hat sich nichts anmerken lassen.
Das Viertel in dem sich unsere sicher getarnte Unterkunft (siehe Foto) befand, war ihm allerdings nicht ganz geheuer. Auf Grund unserer doch sehr hellen Hautfarbe fielen wir naemlich ein wenig auf.
Grosses Glueck hatten wir mit dem Wetter. Super Sonnenschein und mind. 26 Grad Celsius … leider hatten wir nur lange Hosen und schwarze T-shirts dabei. Wir koennen ja nicht an alles denken.
Die Museen sind ziemlich gut gestaltet und vor allem kostenlos. Wir konnten also das gesamt Geld in Essen investieren. Leider hatte Markus auch hier wieder ein wenig Pech und entschied sich fuer offenbar mehrere Tage altes Huhn mit Reis. zum Fruehstueck wollte er dann auf Nummer sicher gehen u. das Fruehstuecksmenue bei MC Donalds bestellen: Sieht fast so aus wie bei uns, schmeckt leider, mhhh, wie soll ich sagen- NICHT!
Als aufmerksame Beobachter haben wir die Grenze zwischen Weisser und Schwarzer Besiedlung etwa bei Union Station ausgemacht. Aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die Afroamerikanische Bevoelkerung darf schon auf die „andere Seite“: z.B. als Museumswaerter, oder MC Donalds Mitarbeiter oder Obdachloser … .
Auch immer wieder niedlich: Squirrels an jedem zweiten Baum. Wir wuerden es als Plage bezeichnen, unsere amerikanischen Freunde hingegen freuen sich ueber jede Art von echter Natur.
Ansonsten war es ein gute Idee, per Bahn und nicht per Bus zu reisen, denn es ist auf jeden Fall schneller und auch bequemer. Schoen waere allerdings, wenn die Klimaanlagen nicht immer auf hoechster Stufe laufen wuerden.
Wir sind also wohlbehalten zurueckgekehrt und fast schon wieder auf dem Weg in die City. Allerdings ist es ein wenig beunruhigend, dass gerade jetzt -mal wieder- ein Flugzeug in ein Haus in Manhatten kracht! Kann man nichts machen …

Anja

One comment to “Operation Pferdehuf: Tag 9 + 10”

  1. Comment by Ilka:

    Hallo ihr Fahrenden,

    freue mich, dass es euch gut geht!
    Immer diese Reisen in Risikoländer…

    Gruß,
    Ilka

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